Ich bin Micha – Pixel-Artist und Tech-Veteran seit 1989 (in der Demoscene als „Yazoo of Oxyron“ bekannt), im Web unterwegs seit 1999, bzw. eigentlich schon zwei Jahre davor, zur großen Zeit der Internet-Cafes, als das Internet an sich bedeutete: Kinnlade unten: WOW, was geht denn da plötzlich!? Ich komme schließlich aus einer Zeit, wo es noch 'geil' war eine Laufschrift zu programmieren und 8-Bit Spiele zu spielen, wo ein Pixelhaufen die Fantasie maximal angeregt hat.
Ich war schon immer eher Freigeist als Mitläufer. Ich denke in Mustern und Systemen, aber am Ende zählt für mich, wie sich etwas anfühlt: Werkzeuge, die helfen statt bevormunden. Dinge die vereinfachen was man vereinfachen kann anstelle einer komplex und mächtig wirkenden Hülle, die sich wichtig macht, aber letztlich nicht benutzt wird da sie überfordert, und dann keine Bedeutung hat.
Wenn ich nicht gerade Pixel schubse oder Interfaces baue, zerlege ich Abläufe im Kopf und setze sie neu zusammen, wie ein Puzzle: Welche kleinen Werkzeuge fehlen? Wie lässt sich etwas so gestalten, dass man es gern benutzt und versteht, ohne Handbuch? Oft hört man in den Medien (gerade Politisch) das Vereinfachen etwas negatives wäre. Ich bin Gegenteiliger Ansicht. Nur wenn etwas so zu vereinfachen ist das jeder es versteht hilft ein Tool, hilft Politik, hilft es in jeder Hinsicht. Wenn etwas so Komplex ist (oder gemacht wird) das es niemand versteht, dann hilft es nur denjenigen die es gemacht haben. Diese Seiten sind mein Bereich in den mir niemand hineinreden kann - auch das ist Freiheit.
Mein Pixel-Editor passt perfekt in meine Welt. Kein Mainstream, aber hilfreich für mich, und vielleicht für einen kleinen Kreis Menschen die Spaß daran haben. So komplex wie nötig, so wenig Overhead wie möglich. Zu meinem kostenlosen Pixel-Editor geht es übrigens hier:
Vom Pixel zum Sinn: Ein roter Faden statt eines Lebenslaufs
Mein Weg ist keine klassische Karriereleiter, sondern vielmehr eine kontinuierliche Entwicklung – sowohl persönlich als auch in Bezug auf meine Workflows, Projekte und Arbeitsweisen.
Es ist eine Reise von der reinen Optik hin zur tiefen Usability. Da an mir weniger ein klassischer Programmierer verloren gegangen ist, sondern eher ein Systemdenker, liegt meine Stärke im Verständnis dafür, wie Dinge technisch ineinandergreifen. Ich muss nicht jede Syntax und jeden Code im Detail beherrschen, um Konzepte Realität werden zu lassen. Was mit dem Erstellen von Grafiken in der C64-Demoszene begann, entwickelte sich über das Webdesign bis hin zur Entwicklung von Tools und Games.
Während die KI für viele klassische Berufe eine Herausforderung darstellt, ist sie für mich das entscheidende Werkzeug. Durch clevere Workflows ermöglicht sie mir, meine Visionen präzise umzusetzen. Denn auch im Jahr 2026 (zum Zeitpunkt dieser Zeilen ist GPT 5.4 der aktuelle Stand) spuckt die KI komplexe Projekte nicht fehlerfrei auf Knopfdruck aus; ohne enge Führung, Ästhetikempfinden und logisches Verständnis geht es nach wie vor nicht.
Dieser Weg begann 1989, als ich lernte, dass Grafik niemals nur Zierwerk ist, sondern immer eine Aussage und / oder ein Gefühl transportiert. Über den Einstieg ins Webdesign Ende der 90er und die wilden SEO-Jahre der frühen 2000er – inklusive wertvoller Lektionen über den Unterschied zwischen kurzfristigen „Tricks“ und echtem Mehrwert – festigte sich meine Philosophie: Spam ist keine Option; Relevanz ist alles.
Nach Jahren als angestellter Webdesigner folgte 2019 der konsequente Schritt in die Selbstständigkeit. Mit Projekten wie Foerdeblau verbinde ich meine Wurzeln in der Gestaltung mit modernen E-Commerce-Strukturen. Seit 2025 nutze ich KI als hocheffizienten Werkzeugkasten, um Workflows zu optimieren und Innovationen voranzutreiben. Natürlich habe ich vorher auch schon Künstliche Intelligenz verwendet, aber eher auf einem Level, wie es wohl viele tun, was keine Wertung ist, aber meine Arbeitsweisen nicht mehr trifft.
Heute verstehe ich mich als „Meta-Entwickler“, geleitet von drei festen Prinzipien:
Freiheit & Unabhängigkeit im Denken und Handeln:
Ich strebe nach Selbstbestimmung statt nach Reichtum. Das hat mich schon immer angetrieben, deshalb war es wohl auch der natürliche Weg, dass ich mich selbstständig gemacht und dem Angestelltenleben den Rücken zugewandt habe. Geld ist für mich ein Werkzeug, um Freiheit zu erreichen, aber niemals Selbstzweck. Hochtechnologie dient mir dazu, am Ende die Zeit für das Analoge und Wesentliche zu gewinnen.
Transparenz und Freiwilligkeit statt Tricks und Pflicht:
Kein Clickbait, minimales Tracking, ehrlicher Mehrwert – das ist in etwa meine Philosophie. Denn was mich bei anderen Webseiten und Tools stört, möchte ich anderen nicht antun. Übrigens heißt „kostenlos“ bei mir wirklich kostenlos. Leben muss ich trotzdem, insofern gibt es ein wenig Eigenwerbung für meine Shops und oft die Möglichkeit, mich über freiwillige PayPal-Zahlungen zu unterstützen. Alles nach dem Motto: Wenn es dir hilft, gib gerne etwas, aber du musst es nicht.
Motivation kommt aus Bedeutung:
Dinge, die ich baue, müssen für mich selbst Bedeutung haben. Wenn sich etwas nicht sinnvoll für mich anfühlt, ist es mir ein Graus, es zu tun. Das gilt auch für repetitive Tätigkeiten. Ich denke lieber in Systemen, als mich in Details zu verlieren. Das macht nach anfänglicher Skepsis KI im Grunde zu meinem perfekten Entwicklungspartner, da Künstliche Intelligenz mir viele dieser energieraubenden, repetitiven Tätigkeiten abnimmt.